LANDKARTEN

Julius von Pflugk-Harttung (Hrsg.): Ullsteins Weltgeschichte. Band 2: Mittelalter, Berlin 1910, Beilage.

Wo stehen die Stauferstelen?

Vierunddreißig Stauferstelen wurden seit dem Jahr 2000 errichtet. Ein derartiges Netzwerk historischer Denkmäler ist weltweit einmalig.

Neunundzwanzig Stauferstelen stehen in Deutschland, davon dreiundzwanzig in Baden-Württemberg. Eine Stele steht im Elsass (Frankreich), zwei in Apulien (Italien), eine in Klosterneuburg bei Wien (Österreich) und eine in Cheb (Tschechien).

Haguenau 2006 Hohenstaufen 2002 Hohenstaufen 2002 Bamberg 2015 Cheb 2013 Klosterneuburg 2009 Fiorentino 2000 Fiorentino 2000 Bari 2009 Bari 2009

Der rechteckig markierte Bereich ist auf der unteren Landkarte vergrößert dargestellt. – Sie können auf die Ortsnamen klicken, um mehr über die jeweilige Stauferstele zu erfahren.

Königstein 2015 Haguenau 2006 Trifels 2008 Baden-Baden 2014 Ettlingen 2017 Güglingen 2017 Kloster Maulbronn 2012 Markgröningen 2012 Heilbronn 2014 Besigheim 2011 Waiblingen 2007 Hohenneuffen 2014 Bad Wimpfen 2009 Weinsberg 2009 Esslingen 2016 Denkendorf 2015 Göppingen 2012 Kloster Adelberg 2008 Bad Boll 2013 Justingen 2012 Kloster Lorch 2008 Wäscherburg 2014 Hohenstaufen 2002 Schwäbisch Gmünd 2012 Bopfingen 2014 Ellwangen 2012 Rothenburg 2010 Dinkelsbühl 2013 Burg Niederhaus 2012 Markgröningen 2012

Achtundzwanzig Stauferstelen stehen in Südwestdeutschland und im Elsass, dem ursprünglichen Kernland der Staufer. Die Stele in Königsstein ist in dieser Zahl nicht enthalten. – Sie können auf die Ortsnamen klicken, um mehr über die jeweilige Stauferstele zu erfahren.

Stauferstelen pro Land.

Rund drei Viertel der Stauferstelen stehen in Baden-Württemberg sowie unmittelbar angrenzend in Bayern und dies teilweise an Orten, die für die Geschichte der Staufer so gut wie bedeutungslos waren.1

Andererseits fehlen im übrigen Deutschland und in Italien, den beiden Hauptwirkungsgebieten der staufischen Kaiser, noch fast alle bedeutenden Orte.2

Weder in den Niederlanden3 oder in Spanien4, noch in der Türkei, im Libanon oder Israel mit wichtigen Schauplätzen dreier Kreuzzüge5 steht bisher eine Stauferstele.

Von dem selbstgesteckten Ziel, ein Netzwerk von Stauferstelen an Europas herausragendsten Stauferstätten zu errichten, ist das Projekt gegenwärtig noch weit entfernt.

Weitere Landkarten

Die wichtigsten Gräber der Staufer sind über viele Länder verteilt.5 Diese Karte gibt eine Vorstellung davon, in welchen geografischen Dimensionen sich Europas herausragendste Stauferstätten bewegen.

Das Reich der Staufer 1125-1254.6 Vergrößerte Version  PDF 1,1 MB

1.  Peter Koblank: Stauferstele - quo vadis? Netzwerk an Europas herausragendsten Stauferstätten.
2.  Zum Beispiel Aachen, Frankfurt am Main, Konstanz, Mainz, Speyer, Bologna, Foggia, Lucera, Melfi, Mailand, Neapel, Palermo, Rom.
3.  Zum Beispiel Nijmegen, wo heute noch Reste der Pfalz erhalten sind und Kaiser Heinrich VI. geboren wurde.
4.  In Valencia, Sevilla und Barcelona sind eine Kaiserin und zwei Königinnen aus dem Geschlecht der Staufer bestattet.
5.  Kreuzzüge von König Konrad III. (1147/48), Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1189/90) und Kaiser Friedrich II. (1228/29).
6.  Manfred Akermann: Die Staufer. Ein europäisches Herrschergeschlecht. Stuttgart 2003, S. 8.