KÖNIGSTEIN 2015

Blick auf die Burg Königstein im Taunus aus nordöstlicher Richtung vom neunhundert Meter entfernten Aussichtspunkt Hildablick. Sie ist eine der größten Burgruinen Deutschlands. Die Stauferstele steht innerhalb der denkmalgeschützten Anlage vor der Kernburg unter dem Bergfried. Die Adresse ist Burgweg 5.

Inschriften der 31. Stauferstele

Wappen von Königstein

BURG KÖNIGSTEIN
'SAXUM REGIS'
NACH DER SAGE
ERBAUT UM 500 VON
MEROWINGERKÖNIG
CHLODWIG I.
IM KAMPF GEGEN
DIE ALAMANNEN
—————————————
ERSTE ERWÄHNUNG
1215
IM 'ROTULUS
OMNIUM IURIUM'
DES STEPHANSTIFTS
ZU MAINZ
'ARNOLDUS
DE KUNEGISTEIN'
ZIEHT DEN ZEHNTEN
NACH SCHNEIDHAIN



Wappen des Reichs

CUNO I.
VON MÜNZENBERG
† nach 1207
VERMÄHLT MIT
LUCKHARDE
VON NÜRINGS
† 1229
ERBIN VON KÖNIGSTEIN
GILT ALS ERBAUER
DER BURG
—————————————
ENGER VERTRAUTER
VON KAISER
FRIEDRICH BARBAROSSA
UND HEINRICH VI.
SEIT 1162
REICHSKÄMMERER
———————————————————
STIFTER DER STELE
DR. JUTTA KEMPF-MACK, GEB. KEMPF 1948-2014
UND ROLAND MACK, STUTTGART



Wappen der Herren von Münzenberg

ULRICH II.
VON MÜNZENBERG
ENKEL CUNOS I.
VERMÄHLT MIT
HEDWIG
VON WEINSBERG
STIRBT 1255
KINDERLOS
—————————————
BURG UND HERRSCHAFT
FALLEN AN
FALKENSTEIN
1255
EPPSTEIN
1418
STOLBERG
1535
KURMAINZ
1581
NASSAU
1803
PREUSSEN
1866
HESSEN
1945
———————————————————
MARKUS WOLF MMXV



Wappen des Herzogtums Schwaben

UNTER DEN KAISERN
UND KÖNIGEN
AUS DEM HAUSE
HOHENSTAUFEN
FRIEDRICH I.
BARBAROSSA
HEINRICH VI.
PHILIPP
VON SCHWABEN
—————————————
WIRD DIE WETTERAU
MIT EINEM SYSTEM
VON BURGEN
ZUR SICHERUNG
DER REICHSSTRASSE
VON FRANKFURT
NACH KÖLN
ÜBERZOGEN
———————————————————
IN MEMORIAM
DR. WILHELM KEMPF 1906-1982 BISCHOF VON LIMBURG
DR. JOSEF KEMPF 1906-1982 UND DR. ELISABETH KEMPF, GEB. KESSLER 1912-2007

Hintergrundinformationen zur Stauferstele

Die Stauferstele steht in der denkmalgeschützten Festung vor der Südwand der Kernburg unterhalb des Bergfrieds.

Der Sage nach wurde Königstein um 500 vom Merowingerkönig Chlodwig I. gegründet, was aber weder urkundlich, noch archäologisch belegt ist.

Die Sage von Chlodwig I. und Königstein

Der Ursprung Königsteins verliert sich im Dunkel der Vergangenheit. Die Sage hat sich der Burg angenommen. Nach ihr verirrte sich der Frankenkönig Chlodwig I. (466/467 - 511) einst bei einer Jagd auf diesen Berg und grub unter anderen Zeichen mit seinem Jagdspeere zufällig auch ein Kreuz in das Moos eines Felsens. Da spaltete sich der Koloss, und eine himmlisch schöne Jungfrau stand vor dem überraschten König, ein goldenes Kruzifix und einen Lorbeerkranz in der Hand. "Schon 300 Jahre", sprach sie, "bin ich durch die Macht eines bösen Zauberers in diesen Berg gebannt. Nach seinem Spruche muss ich hier der Erlösung harren, bis ein heidnischer König zufällig das Zeichen des Kreuzes auf einen dieser Felsen gräbt und dann den Glauben der Christen annimmt."

Gerührt gab Chlodwig ihr das Versprechen, sich taufen zu lassen. Die Jungfrau drückte ihm den Lorbeerkranz auf die Stirne und sprach: "Des Sieges über Deine Feinde sei gewiss! Kehre als Christ wieder und grabe dasselbe Zeichen auf diesen Felsen; dann wird der letzte Zauber schwinden und meine Erlösung vollbracht sein!" Mit diesen Worten versank die liebliche Erscheinung in die Tiefe, und die Felsenwand schloss sich wieder zusammen.

Kaum hatte Chlodwig die Alemannen bei Zülpich (496) geschlagen und bei Reims die Taufe empfangen, so eilte er nach dem Taunus, sein Versprechen zu erfüllen. Mit zitternder Hand grub er das heilige Zeichen; alsbald öffnete sich die Felsenwand: aber, statt der holdseligen Jungfrau, stieg jetzt eine schöne weiße Taube empor, schwang dreimal ihre Fittiche um das Haupt des Königs, umkreiste dreimal den Felsenhügel und verschwand dann hoch im Blau des reinen Äthers.

Chlodwig baute nun hier eine Kapelle und ein Haus und legte damit den Grund zu der Burg und Stadt Königstein. So die Sage.


Otto Katzer: Die Burg Königstein. In: Burgverein e.V. Königstein im Taunus (Hrsg.): Burgfest Königstein 1985, S. 31-38, hier: S. 31. Diese Erzählung basiert auf: Aloys Henninger: Das Herzogthum Nassau, Darmstadt 1863.

Das an der Südwand der Kernburg direkt hinter der Stauferstele sowie an der Westseite der Kernburg noch erhaltene Opus spicatum (dt.: Ährenwerk von lat. spica = Ähre, auch Fischgrätmauerwerk genannt) ist in dieser Form in Deutschland einmalig. Es konnte an Hand von im Mörtel geborgenen Holzkohlestücken von einem Laboratorium der Universität Heidelberg auf die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts bestimmt werden. Die 1964 im oberen Burghof entdeckten und ergrabenen Mauerzüge lassen den Schluss auf einen noch älteren Vorläufer zu.1

Das Ähren- oder Fischgrätenmauerwerk (Opus spicatum), hier an der Westwand der Kernburg, stammt aus vorstaufischer Zeit.

Im 11. und 12. Jahrhundert waren die Grafen von Nürings Gaugrafen des Niddagaus, zu dem auch Königstein gehörte. Es ist daher anzunehmen, dass sie die Erbauer der Burg waren. Als die Nürings nach 1171 in männlicher Linie ausstarben, wurden die Münzenberger ihre Nachfolger.

Kuno I. von Münzenberg († nach 1207) kam durch seine Ehe mit Luckharde von Nürings unter anderem auch in den Besitz der Burg und Siedlung Königstein. Er nannte sich nach seinem Stammsitz, der um 1150 erbauten Burg Münzenberg, deren ebenfalls beeindruckende Ruine knapp vierzig Kilometer nordöstlich von Königstein liegt.

Kuno war Reichskämmerer der Staufer. Er begleitete in dieser Funktion Kaiser Friedrich I. Barbarossa und dessen Sohn Kaiser Heinrich VI. auf zahlreichen Zügen und bei wichtigen Verhandlungen innerhalb des deutschen Reichsgebiets und in Italien. Auch am Mainzer Hoftag an Pfingsten 1184 nahm er teil. Im Thronstreit seit 1198 stand er auf staufischer Seite und unterstützte Philipp von Schwaben. Gislebert de Mons, ein zeitgenössischer Chronist, bezeichnete ihn als einen reichen und klugen Mann, der über viele Güter und Ritter zu gebieten habe.2

Die erste Erwähnung Königsteins stammt aus einem Kopialbuch, in dem um 1215/22 Rechte des Mainzer St. Stephan-Stiftes aufgezeichnet wurden. In diesem Rotulus (dt: Schriftrolle) sind ein capellanus de Kunegistein und ein Arnoldus de Kunegistein genannt.3

Das Mainzer Stift beklagt sich in diesem Dokument, dass Arnold von Königstein ihm den Zehnten des heute nicht mehr existierenden Dorfes Diezelshain, das damals knapp fünf Kilometer nordwestlich von Königstein lag, entzogen hat. Die Diezelshainer mussten ihren Zehnten statt nach Mainz an die Kirche in Schneidhain abliefern, wo der Königsteiner Kaplan die Messe abhielt.

Schneidhein, heute ein Ortsteil von Königstein, liegt einen Kilometer südwestlich der Burg Königstein. Vom Bergfried aus kann man die Johanniskirche erkennen, wo der Königsteiner Kaplan vor acht Jahrhunderten die Messe abhielt.

Die Johanniskirche in Schneidhain wurde im 18. Jahrhundert nach Einsturz und Teilabbruch auf dem Grundriss der 1215 erwähnten Kirche neu erbaut.

Das Alte Rathaus, heute Museum, wurde von den Falkensteinern nach 1255 als Vorwerk zur Kontrolle der Reichsstraße von Frankfurt nach Köln errichtet, die zu diesem Zweck neu trassiert wurde.

Reste des Renaissanceschlosses.

Dieser Arnold war möglicherweise ein Burgmann der Münzenberger, der für diese in Königstein Amtmann-Funktionen ausübte. Seine Nennung kann als Indiz gewertet werden, dass die Münzenberger die Königsteiner Burg nicht selbst bewohnten. – Die Einweihung der Stauferstele findet 800 Jahre nach dieser Ersterwähnung statt.

Mit einem Enkel von Kuno starb das Geschlecht der Münzenberger in männlicher Linie aus, weshalb 1255 Königstein gegen Ende der Stauferzeit an die Falkensteiner ging. Bis dahin hatte der Königsteiner Raum nur einen mittelbaren Anschluss an die von Mammolshain kommende Handelsstraße von Frankfurt nach Köln. Die Falkensteiner führten die Reichsstraße auf einer neuen Trasse an die Burg heran und bauten einen neuen ostseitigen Burgaufgang. An der Knickstelle von Trasse und Burgaufgang entstand unter Philipp I. von Falkenstein das Vorwerk, dessen Aufgabe u.a. die Kontrolle der Reichsstrasse und Zollerhebung war.4

Im 16. Jahrhundert bauten die Grafen von Stolberg die Burg zur Renaissance-Residenz aus.

1581 fiel die Burg an das Kurfürstentum Mainz. Erzbischof Johann Philipp von Schönborn veranlasste im 17. Jahrhundert den letzten großen Ausbau, zu dem die Bastionen an der Südseite gehören. Auch das Mainzer Tor, durch das man die Ruine betritt, stammt aus jener Zeit.

1796 sprengten französische Truppen die Festung. Die Einwohner von Königstein nutzten die Ruine anschließend als Steinbruch.

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss fiel Königstein 1803 an das unter dem politischen Druck von Napoleon geschaffene Herzogtum Nassau. Im Krieg von 1866 wurde das Herzogtum, das an der Seite Österreichs kämpfte, von den Preußen besiegt und annektiert. Den Preußen gehörte die Burg aber nur sechs Jahre lang. 1872 fiel sie über einen Tausch in den Privatbesitz von Herzogin Adelheid Marie von Nassau, der zweiten Ehefrau von Herzog Adolph von Nassau, dem späteren Großherzog von Luxemburg.5 Deren Tochter Hilda, die letzte Großherzogin von Baden, schenkte 1922 die Burgruine mitsamt dem umgebenden Waldkranz der Stadt Königstein, die bis heute Eigentümer der Burganlage ist.6

Erläuterung der Inschriften

Die Stauferstele steht vor der Südwand der alten Kernburg, deren Fischgrätmauerwerk aus prästaufischer Zeit vor Kuno I. von Münzenberg stammt.

Königstein. Näheres zur sagenhaften Gründung Königsteins durch Chlodwig I. und der Ersterwähnung von Königstein im Rotulus iurium et bonorum ecclesiae Sancti Stephani Moguntinae von 1215/22 siehe oben. Saxum regis heißt auf deutsch Stein des Königs, also Königstein.

Dieser Irrtum stand wortwörtlich in einem erst kurz vor Einweihung der Stauferstele korrigierten Wikipedia-Artikel.

Reichsadler. Kuno von Münzenberg kam durch seine Ehe mit Luckharde von Nürings in den Besitz der Burg und Siedlung Königstein. Er kann nicht der Erbauer der Burg sein, da diese wie oben dargestellt vor seiner Zeit entstanden ist.7 Es spricht viel dafür, dass der Halbsatz "gilt als Erbauer der Burg" wortwörtlich einem diesbezüglich fehlerhaften Wikipedia-Artikel entnommen wurde, der erst wenige Wochen vor Aufstellung der Stele korrigiert wurde.8

Auf dem Sockel stehen die Namen des Stifterehepaars.

Gerichtssiegel (1535)

Seit 1922 gehört die Burg der Stadt Königstein

Münzenberg. Das Königsteiner Stadtwappen ist nach einem Gerichtssiegel von 1535 gestaltet und zeigt auf einem Schild das Wappen der Herren von Münzenberg (oben heraldisch links) und das Sparrenschild der Herren von Eppstein (unten). Der Löwe (oben heraldisch rechts) weist möglicherweise auf die Grafen von Nürings hin. Die Türme symbolisieren die Stadtbefestigung.

Nach dem Aussterben der Münzenberger wechselte die Burg mehrmals den Besitzer. Allerdings fiel die Burg, wie oben dargestellt, 1872 in den Privatbesitz von Herzogin Adelheid Marie von Nassau. Deren Tochter Hilda schenkte 1922 die Burgruine mitsamt dem umgebenden Waldkranz der Stadt Königstein, die bis heute Eigentümer der Burganlage ist. Die Liste der mittelalterlichen Besitzer und neuzeitlichen Eigentümer der Burg müsste so aussehen:

FALKENSTEIN
1255
EPPSTEIN
1418
STOLBERG
1535
KURMAINZ
1581
NASSAU
1803
PREUSSEN
1866
NASSAU
1872
KÖNIGSTEIN
1922
HESSEN
1945

Auf dem Sockel steht der Name des Bildhauers und das Jahr 2015.

Stauferlöwen. Dass die Burg Königstein nicht zu den UNTER DEN KAISERN UND KÖNIGEN AUS DEM HAUSE HOHENSTAUFEN FRIEDRICH I. BARBAROSSA usw. errichteten Burgen gehört, weil sie älter ist, wurde bereits weiter oben erwähnt. Was die REICHSSTRASSE VON FRANKFURT NACH KÖLN angeht, so waren es, wie weiter oben dargestellt, die Falkensteiner, die erst nach dem Untergang der Staufer diese alte Handelsstraße bei Königstein unter ihre Kontrolle brachten und dort Zölle erhoben.

Es gibt jedoch zahlreiche Burgen in der Wetterau, die tatsächlich in der Stauferzeit erbaut wurden und heute als Burgen, Ruinen oder Schlösser besichtigt werden können. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Wetterau im Mittelalter ein Gau war, der deutlich größer war als der heutige Wetteraukreis mit der Kreisstadt Friedberg. Damals gehörte auch Königstein dazu.9 Ob und welche Burgen in der mittelalterlichen Wetterau ein "System" bildeten, um die Handelsstraße von Frankfurt nach Köln zu sichern, sei allerdings dahingestellt.

Auf dem Sockel steht, an wen mit dieser Stele erinnert werden soll. Es handelt sich um einen Onkel und die Eltern der verstorbenen Stifterin.

Beispiele von Burgen in der Wetterau, die in der Stauferzeit entstanden sind: Münzenberg (oben links) wurde um 1150 von Kuno I. von Münzenberg oder dessen Eltern gebaut. – Kronberg (oben rechts) wurde um 1220 bis 1230 von den Herren von Eschborn gegründet. – Friedberg (unten links) wurde vermutlich im Auftrag Kaiser Friedrich I. Barbarossas zwischen 1171 und 1180 von Kuno I. von Münzenberg als Reichsburg gegründet. – Lißberg (unten rechts) wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Liebesberg angelegt, die erstmals im Jahre 1222 urkundlich erwähnt werden.

1.  Rudolf Krönke: Erste Besiedlung des Burgberges auf burgverein-koenigstein.de. Der Autor ist langjähriger Vorsitzender des Verein für Heimatkunde e.V. Königstein im Taunus.
2.  Hans-Otto Keunecke: Kuno von Münzenberg. In: Neue Deutsche Biographie 18 (1997), S. 552-553
3.  Rotulus iurium et bonorum ecclesiae Sancti Stephani Moguntinae (Cartulaire de St. Etienne de Mayance / Kopialbuch von St. Stephan in Mainz), Paris, Bibliothèque nationale de France, Fonds Latin No. 17 794, um 1215/22, S. 185, Zeilen 6 bis 9:
In Diezilnhan hanc decimam q(uae) soluit trahunt ad eccl(es)i(am)
i(n) Sneithan in qua cantat capellanus de Kunegistein (e)t e(st)
illa eccl(es)ia ext(ra) n(ost)ros terminos illam in q(uam) decimam auf(ert)
nobis Arnoldus de Kunegistein.
4.  Ellengard Jung: Vom Vorwerk zum Rathaus. In: Burgverein e.V. Königstein im Taunus (Hrsg.): Königsteiner Burgfest 10. bis 13. Juli 2009 auf burgverein-koenigstein.de, S. 27-34, hier: S. 27.
5.  Georg Piepenbring: Ruine Königstein. Kurze Beschreibung und Geschichte nach historischen Quellen. Königstein 1907, S. 3.– Diesen Fehler teilte uns Rudolf Krönke, Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde in Königstein, mit.
6.  Otto Katzer: Die Burg Königstein. In: Burgverein e.V. Königstein im Taunus (Hrsg.): Burgfest Königstein 1985, S. 31-37, hier: S. 37.
7.  Bereits bei Bekanntwerden der Absicht, in der Burg eine Stauferstele zu errichten, wurde in Königstein auf diesen Sachverhalt hingewiesen, ebenso bei der Einweihung der Stele: Taunus-Zeitung vom 30. Dezember 2014 und 15. September 2015.
8.  Siehe Diskussion zum Wikipedia-Artikel Geschichte von Königstein im Taunus. – Die Qualität der meisten Wikipedia-Artikel ist auf Grund verschiedener in den letzten Jahren eingeführter Qualitätssicherungsmaßnahmen sehr hoch. Immerhin ist auch der fehlerhafte Artikel inzwischen korrigiert, während zwei andere Wikipedia-Artikel zum Thema (Königstein im Taunus, Burg Königstein) diesbezüglich ohnehin fehlerfrei sind und waren. – Der Satz "Kuno gilt als der Erbauer der Königsteiner Burg" ist sowohl in enzyklopädischer Hinsicht, als auch aus Sicht eines Historikers völlig unbrauchbar. Er suggeriert eine Tatsache mit der Behauptung, es gäbe dieses Gerücht, ohne aber dessen Urheber zu nennen. Dennoch hat dieser Satz sich epidemisch im Internet verbreitet, wie eine Google-Suche zeigt.
9.  Siehe auch In Stein gemeißelt, aber wacklig in: Taunus-Zeitung vom 21. Oktober 2015. Dort der am Ende des Artikels ergänzte Hinweis mit einer Landkarte.

Stifter der Stauferstele

Dr. Jutta Kempf-Mack, geb. Kempf (1948-2014) und Roland Mack, Stuttgart
In memoriam
Bischof Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982),
Dr. Josef Kempf (1909-1985) und
Dr. Elisabeth Kempf, geb. Kessler (1912-2007)

Einweihung: 13. September 2015


In Stein gemeißelt, aber wacklig

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