SCHWÄBISCH GMÜND 2012

Die Stauferstele mit dem romanischen Hauptportal der Johanniskirche im Hintergrund. Dies Adresse ist Johannisplatz 3.

Inschriften der 14. Stauferstele

Wappen des Reichs

AUFENTHALTE
VON KAISERN
UND KÖNIGEN
DES HAUSES
HOHENSTAUFEN
IN GAMVNDIA
—————————————
FRIEDRICH I.
BARBAROSSA
1168
HEINRICH VI.
1193
KONRAD IV.
1240 · 1246
KONRADIN
1266



Wappen von Schwäbisch Gmünd

ÄLTESTE STAUFERSTADT
·HII OMNES
GIMVNDIN
ERANT CIVES·
URKUNDE DES
KLOSTERS LORCH
1162
—————————————
·BVRGVM GEMVNDE·
IM EHEVERTRAG VON
BARBAROSSAS SOHN
KONRAD
HERZOG VON SCHWABEN
MIT DER THRONERBIN
BERENGARIA
VON KASTILIEN
ALS HAUSGUT DER
STAUFER ERWÄHNT
1188



Wappen des Herzogtums Schwaben

AGNES
VON WAIBLINGEN
† 1143
TOCHTER VON KAISER
HEINRICH IV.
† 1106
GEMAHLIN VON HERZOG
FRIEDRICH I.
VON SCHWABEN
† 1105
—————————————
DIE STAMMMUTTER
DER STAUFER
HAT NACH DER SAGE
IHREN EHERING
BEI EINER JAGD
IM REMSTAL
VERLOREN
AN JENER STELLE
AN DER SICH DER RING
DER KAISERTOCHTER
IM GEWEIH
EINES HIRSCHES
WIEDERFAND LIESS
HERZOG FRIEDRICH
DIE JOHANNISKIRCHE
ERRICHTEN
———————————————————
MARGARETE NUDING DEDIT
MARKVS WOLF FECIT MMXII



Maria mit Kind

DAS VON HERZOG
FRIEDRICH I.
VON SCHWABEN
UM 1100 GESTIFTETE
KLOSTER LORCH
BESASS BIS 1297
DAS
PATRONATSRECHT
IN
SCHWÄBISCH GMÜND
—————————————
ERBAUT UNTER KAISER
FRIEDRICH II.
JOHANNISKIRCHE
GRÄT
SITZ DES STAUFISCHEN
SCHULTHEISSEN
MITTELALTERLICHES KAUFHAUS
KLOSTER
DER FRANZISKANER
GOTTESZELL
KLOSTER DER
AUGUSTINERINNEN
SPÄTER DER
DOMINIKANERINNEN
———————————————————
IM MEMORIAM
HANS NUDING
MARGARETA NATA KRÄNZLE

Hintergrundinformationen zur Stauferstele

Die Stauferstele steht auf dem Johannisplatz am Prediger, einem ehemaligen Dominikanerkloster, gegenüber der romanischen Johanniskirche, die aus staufischer Zeit stammt.

Touristisches Hinweisschild an der B 29.

In einer um 1500 entstandenen Abschrift einer Urkunde des Abtes Kraft vom Kloster Lorch aus dem Jahr 1162 werden Zeugen aus Gmünd als cives bezeichnet. Dieser Begriff wurde für Bürger einer civitas (dt.: Stadt) verwendet.

Gmünd muss also schon vor 1162 zur Stadt erhoben worden sein, man vermutet heute, noch in der Zeit von Stauferkönig Konrad III. (†1152), zu dessen Besitz das Gebiet um Gmünd gehörte.

Schwäbisch Gmünd darf sich auf Grund dieser Urkunde des Klosters Lorch als älteste Stauferstadt bezeichnen, da für andere Stauferstädte, die vielleicht genauso alt oder älter sind, bis heute kein früher datiertes Dokument entdeckt wurde.

1188 wird Gmünd in einem Ehevertrag als Bestandteil der Morgengabe an die Braut als burgum Gemunde bezeichnet. Der lateinische Begriff burgum wurde im Hochmittelalter für Burgen und befestigte Städte verwendet. Gmünd war also zu dieser Zeit eine Stadt mit Mauern. Kaiser Friedrich I. Barbarossa vereinbarte 1188 im Seligenstädter Vertrag die Verlobung seines 1172 geborenen Sohnes, des späteren Herzog Konrad II. von Schwaben, mit Berengaria, Tochter von König Alfons VIII. von Kastilien. Die Übergabe staufischen Besitzes an die Braut wird in der Urkunde als donatio propter nuptias bezeichnet, womit eine Zuwendung des Ehemanns an die Frau als Witwenvorsorge (Morgengabe) gemeint ist. Allerdings ist dieser Ehevertrag nicht verwirklicht worden. Der Seligenstädter Vertrag wird auch auf den Stauferstelen in Rothenburg, Dinkelsbühl, Heilbronn und Bopfingen erwähnt.

Gmünd entwickelte sich in der Stauferzeit von einer kleinen Marktsiedlung zu einer mit Mauern und Türmen umgebenen Stadt, deren Wohlstand man an einem ungewöhnlich hohen Steueraufkommen von 152 Mark (Platz 10 unter 92 Orten, vor Nürnberg und Ulm) laut einem Reichssteuerverzeichnis für 1241 ablesen kann. Zwei romanische Kirchen (Johanniskirche und Vorgängerbau des gotischen Heiligkreuzmünsters), ein Franziskanerkloster, das Frauenkloster Gotteszell sowie zahlreiche Steinhäuser entstanden in dieser Zeit.

Siehe auch: Die älteste Stauferstadt. Schwäbisch Gmünd wurde vor 1162 gegründet.

Der Ring der Herzogin

Johann Georg Heberle: Ursprung der Johanniskirche und der Stadt Gmünd, Öl auf Leinwand 1714, Johanniskirche Schwäbisch Gmünd (links im Chor).

Werner Frasch:

Eine Schlacht verhindert und zwei Dynastien gegründet

Agnes von Waiblingen war die Stammmutter der Staufer und der Babenberger-Herzöge PDF 447 KB

Agnes von Waiblingen, Tochter des Salier-Kaisers Heinrich IV. und als Ehefrau des Stauferherzogs Friedrich I. Stammmutter der Staufer, hat der Sage nach bei einer Jagd ihren Ehering verloren. An der Stelle, an der sich der Ring später im Geweih eines erlegten Hirsches wieder fand, soll die Johanniskirche, nach anderen Überlieferungen die Stadt Gmünd errichtet worden sein. – Diese Sage, deren älteste Überlieferung von Martin Crusius stammt, passt zeitlich in etwa zu dem archäologisch nachgewiesenen, wahrscheinlich um 1100 errichteten kleineren Vorgängerbau der heutigen Johanniskirche.

Siehe auch: Die älteste Stauferstadt. Schwäbisch Gmünd wurde vor 1162 gegründet.

Eine ähnliche Geschichte gibt es auch zur zweiten Ehe von Agnes mit dem Babenberger Leopold III., nach der ein verlorengegangener Brautschleier zur Errichtung des Chorherrenstifts in Klosterneuburg geführt haben soll.

Erläuterung der Inschriften

Reichsadler. Es sind mehrere Aufenthalte staufischer Kaiser und Könige in Gamundia nachgewiesen: Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1168), Kaiser Heinrich VI. (1193), König Konrad IV. (1240 und 1246) und König Konradin (1266). Die Jahreszahl für Heinrich VI. muss richtiger Weise 1192 heißen, wie weiter unten gezeigt wird.

Dreiecksiegel mit Einhorn-Wappen von 1277. Foto: Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd.

Als 2012 die Stauferstele aufgestellt wurde, feierte Gmünd sein 850. Jubiläum.

Romanische Pfeilermadonna außen am Südwestpfeiler der Johanniskirche. Dies ist eine Kopie, das Original steht in der Kirche.

Einhorn. Das Gmünder Einhorn taucht erstmals auf einem Siegel an einer Kaufurkunde vom 3. Februar 1277 auf. Umrandet ist der Wappenschild mit dem Schriftzug +S(IGILLUM). C(I)VIUM (DE) (GA)MUN(DI)A (dt.: Siegel der Bürger von Gmünd). Aufgrund der Schildform nimmt man an, dass das Siegelbild noch unter der Herrschaft der Staufer entstanden ist. Seit dieser Zeit verwendet Gmünd das aufsteigende, heraldisch (aus Sicht des Schildträgers hinter dem Wappen) nach rechts gewandte Einhorn als Wappenbild.

Aus der bereits erwähnten Urkunde des Klosters Lorch aus dem Jahr 1162 ergibt sich, dass Gmünd damals schon eine Stadt war. Zeugen dieser Urkunde werden als cives bezeichnet, also als Bürger einer civitas (dt.: Stadt): Hii omnes Gimundin erant cives (dt.: Sie waren alle Bürger von Gmünd). Das Jahr 1162 weist Gmünd als älteste Stauferstadt aus.

Im Ehevertrag von Kaiser Friedrichs I. Barbarossas Sohn, Herzog Konrad von Schwaben, mit der Thronerbin Berengaria von Kastilien aus dem Jahr 1188 wird die Stadt als Hausgut der Staufer erwähnt: Burgum Gemunde. Burgum ist der lateinische Begriff für eine Burg bzw. eine Stadt mit einer Umwehrung. Diese Ehe wurde übrigens nie vollzogen.

Stauferlöwen. Der Salier-Kaiser Heinrich IV. († 1106) ernannte seinen Anhänger Friedrich zum Herzog von Schwaben und gab ihm seine Tochter Agnes von Waiblingen († 1143) zur Ehefrau. Friedrich stiftete das Kloster Lorch und erbaute auf dem Hohenstaufen die für sein Geschlecht namensgebende Burg. Die Inschrift verweist auf die oben erwähnte Ring-Sage.

Auf dem Sockel steht die Stifterin, die die Stauferstele gab (lat.:dedit) und der Bildhauer, der sie 2012 machte (lat.: fecit).

Maria mit Kind. Das von Herzog Friedrich I. von Schwaben 1102 gestiftete Kloster Lorch besaß auch nach Ende der Stauferzeit das Patronatsrecht in Schwäbisch Gmünd. Daher war über dieser Inschrift ursprünglich das Wappen von Lorch geplant, was aber in Schwäbisch Gmünd auf Widerstand stieß. Daher wurde die romanische Pfeilermadonna der Johanniskirche als Wappenvorlage verwendet.

Auf der unteren Stelentrommel werden verschiedene Bauwerke genannt, die während der Regierungszeit des Stauferkaisers Friedrich II. in Gmünd entstanden: Johanniskirche, Grät, Franziskanerkloster und Augustinerinnenkloster vor der Stadt in Gotteszell.

Auf dem Sockel steht, dass die Stauferstele in memoriam (dt.: in Erinnerung) an Hans Nuding und Margarete Nuding geb. Kränzle gewidmet ist.

Romanische Pfeilermadonna

Die romanische Pfeilermadonna, auch Staufische Madonna genannt, befindet sich seit 1972 im Innenraum der Johanniskirche unter dem Chorbogen. Sie heißt Pfeilermadonna, weil sie zuvor außen an dem Pfeiler der Südwestecke der Kirche angebracht war, wo heute eine Reproduktion (Bild rechts) zu sehen ist.

Die Staufische Madonna gilt als die wertvollste Plastik der Stadt Schwäbisch Gmünd. Sie wurde 2010/2011 in der Ausstellung Die Staufer und Italien in Mannheim gezeigt.

Die Skulptur wird auf die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts geschätzt. Ein direktes Vorbild dieser Marienfigur konnte bisher nicht nachgewiesen werden. An der Südwestecke unterhalb der Madonna-Kopie ist eines jener zahlreichen, für die Johanniskirche typischen Reliefs mit Jagdmotiven zu finden.

Siehe auch: Die älteste Stauferstadt. Schwäbisch Gmünd wurde vor 1162 gegründet.

Beispiele baulicher Zeugnisse der Stauferzeit

Die Grät am südlichen Ende des Marktplatzes gehört zur ältesten Bausubstanz der Stadt. Sie diente als Sitz des staufischen Schultheiß und als Kaufhaus. An der nördlichen Wand in der engen Gasse rechts sieht man noch Buckelquader aus der Zeit der Staufer. Der steinerne Unterbau der Frontseite und das erste Fachwerkgeschoss stammen jedoch aus einer späteren Zeit (1536). Ein spätgotisches Relief erinnert daran, dass bei der von Friedrich I. Barbarossa angeordneten Überführung der Gebeine der Heiligen drei Könige von Mailand nach Köln im Jahre 1164 hier ein Zwischenstopp stattgefunden haben soll.

Die Franziskanerkirche (links) gehört zu einem vor 1250 errichteten Franziskanerkloster. Das Bild zeigt den hinteren Teil des Langhauses mit einem romanischen Portal an der Westfront (rechts an der Giebelseite). An der Nordseite (links im Bild) ein vermauertes rundbogiges Seitenportal mit einer Steingussplastik von Jakob Wilhelm Fehrle (1968), die den Hl. Franziskus vor blauem Hintergrund zeigt. – Die Johanniskirche (Mitte) wurde zwischen 1210 und 1230 erbaut, in der Gotik umgebaut und im 19. Jahrhundert reromanisiert. Aus dieser letzten Bauphase stammen die Chorapsis und die meisten Skulpturen in den Friesen. Der Turm, der zwischen 1240 und 1250 erbaut wurde, ist bis auf das Dach noch spätromanische Originalsubstanz. Die Bögen der Schallöffnungen der Glockenstube lassen schon frühe gotische Elemente erkennen. Der Turm kann von Mai bis Oktober bestiegen werden und bietet einen perfekten Überblick über das historische Stadtzentrum. Schaut man vom Marktplatz oder am gegenüberliegenden Johannisplatz von der Westseite der Kirche aus genau hin, kann man erkennen, dass der Turm einen Meter nach Norden (im Bild nach rechts, von der Kirche weg) geneigt ist. Ursache ist ein unzureichendes Fundament in einem instabilen Gelände. – Der Glockenturm (rechts) war ursprünglich der romanische Wohnturm eines begüterten Gmünders der Stauferzeit. Er entstand um 1227, wobei Deckenbalken im Untergeschoss sogar auf etwa 1150 datiert wurden. Nach dem Einsturz der beiden Türme des Münsters im Jahre 1497 wurde das Gebäude zum Glockenturm umfunktioniert. Linkes und mittleres Bild: Wikipedia.

Siehe auch: Die älteste Stauferstadt. Schwäbisch Gmünd wurde vor 1162 gegründet.

War Heinrich VI. im Jahr 1193 in Gmünd?

Die auf den 20. Juni 1193 datierte Urkunde, aus der sich der Besuch von Kaiser Heinrich VI. in Gmünd ableiten lässt, nennt zwei sich widersprechende Datierungen: Das Inkarnationsjahr 1193 und die Indiktion 10.1

Mit Inkarnationsjahr (lat. incarnatio = Fleischwerdung) wird die Anzahl der Jahre nach Christi Geburt bezeichnet.

Die Indiktion (lat. indictio = Ankündigung) ist ein 15-jähriger Zyklus zur Jahreszählung, der seit der Spätantike bis zum Ende des Mittelalters häufig in Urkunden verwendet wurde. Sie errechnet sich:

Indiktion = (Inkarnationsjahr + 3) mod 15

Für das Inkarnationsjahr 1193 ergibt sich als Indiktion:

(1193 + 3) / 15 = 79 Rest 11.

Da aber auf der Urkunde nicht die Indiktion 11, sondern 10 angegeben ist, ergibt sich ein Dilemma:

Heinrich VI. lässt sich am 14. Juni 1193 in Koblenz2 und vom 25. bis 29. Juni 1193 in Worms3 nachweisen. Die Geschwindigkeit eines kaiserlichen Trosses lag bei maximal dreißig bis vierzig Kilometern pro Tag. Hätte Heinrich es geschafft, am 20. Juni in Schwäbisch Gmünd zu sein?

1193 hätte Heinrich für eine Reise von Koblenz über Gmünd nach Worms die Zeit nicht ausgereicht, abgesehen davon, dass diese Route keinen Sinn ergibt. 1192 hingegen hatte er genügend Zeit für den Weg von Wimpfen über Gmünd nach Heidingsfeld.

Die Zeit reichte also auch bei angenommenen Idealbedingungen nicht für die über fünfhundert Kilometer weite Reiseroute Koblenz – Gmünd – Worms.

Zum Vergleich das Itinerar für 1192: Da war Heinrich am 14. Juni in Wimpfen4 und am 8. Juli in Heidingsfeld bei Würzburg.5 Hier passt eine Reise über Schwäbisch Gmünd zwanglos hinein. Und zum Inkarnationsjahr 1192 passt auch die Indiktion 10 auf der Urkunde.

Die Historiker sind sich seit der 1972 von Gerhard Baaken neu bearbeiteten Ausgabe der Regesta Imperii 6 einig, dass die Gmünder Urkunde in das Jahr 1192 gehört. Offenbar ist dem Kanzleischreiber dieser Urkunde derselbe Fehler bei der Angabe des Inkarnationsjahres unterlaufen, wie in einer ganzen Reihe von Kanzleiausfertigungen dieser Zeit.7

Bei der Inschrift der Stauferstele ist das Komitee der Stauferfreunde wahrscheinlich an das Württembergische Urkundenbuch geraten, wo für diese Urkunde immer noch das falsche Jahr 1193 angegeben ist.8

Der aus Schwäbisch Gmünd stammende Historiker Klaus Graf hat den Fehler auf der Stele entdeckt und die fachlichen Hintergrundinformationen für dieses Kapitel geliefert.

1.  Abbildung der Urkunde bei Wikipedia. Unten rechts:
Dat. apud Gamundiam anno domini MoCoXCoIIIo, indictione Xa, XIIo kal. iulii.
2.  Regesta Imperii Online, RI IV,3 n. 302.
3.  Regesta Imperii Online, RI IV,3 n. 302a. und n. 304.
4.  Monumenta Germaniae Historica, Datenbanken, Urkunden Heinrichs VI., Urkunden Heinrichs VI. für deutsche Empfänger, S. 63, BB 230.
5.  Monumenta Germaniae Historica, Datenbanken, Urkunden Heinrichs VI., Urkunden Heinrichs VI. für deutsche Empfänger, S. 67-69, BB 235.
6.  Johann Friedrich Böhmer: Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 3. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Heinrich VI. 1165 (1190) - 1197, bearbeitet von Gerhard Baaken, Köln 1972, S. 96, Nr. 232.
7.  Monumenta Germaniae Historica, Datenbanken, Urkunden Heinrichs VI., Urkunden Heinrichs VI. für deutsche Empfänger, S. 65-66, BB 232.
8.  Württembergisches Urkundenbuch, Band II., Nr. 481, Seite 294-295.

Konstruktive Besonderheit der Gmünder Stauferstele

Im Hintergrund das Hauptportal in der Westseite der Johanniskirche mit dem romanischen Tympanon.

Im Sommer 2016 befand sich dort, wo normalerweise die Stele steht, eine Treppe zur Zuschauertribüne.
Bei der Stauferstele in Schwäbisch Gmünd sind anders als bei allen anderen Stelen die Basisplatte und die drei Trommeln miteinander verdübelt. Dadurch kann man diese Stauferstele komplett versetzen, wie es bereits kurz nach der Einweihung im Jahr 2012 und danach auch 2016 wegen der Theateraufführungen der Staufersaga erforderlich war. Äußerlich ist nicht zu erkennen, dass man nur ein paar Pflastersteine am Rand der Basisplatte entfernen muss, um dann unterhalb der Basisplatte, die nicht direkt auf dem Fundament aufsitzt, sondern auf Distanzschienen ruht, Transportbänder anzubringen und die Stele mit einem Kran wegzuheben.

Die Stifterin Margarete Nuding bei der Einweihung der Stauferstele in Dinkelsbühl am 12. Oktober 2013.

Stifter der Stauferstele

Margarete Nuding
In memoriam
Hans Nuding (1902-1979)
Margarete nata Kränzle (1915-2006)

Einweihung: 31. März 2012


Die älteste Stauferstadt

Staufersaga-Panorama von Hans Kloss

Landesgartenschau

Schwäbisch Gmünd liegt an der "Straße der Staufer"

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